Feedback unserer Reiseteilnehmer

Jürgen R.

Jürgen R.

Dortmund

Brasilien

Lieber Martin,

nun bin ich ja auch schon wieder 12 Tage zu Hause und mit etwas Abstand habe die ganze Reise noch einmal Revue passieren lassen und befinde mich weiter fest im Bann Brasiliens.

Das für mich so beeindruckende Land mit ihren herzlichen Menschen hat mich wirklich gefesselt und stark begeistert. Dank Dir und damit Zoom, Gunther, natürlich auch Rodrigo und allen Unterstützern geschuldet, hat sich für mich als Indien- und Asienreisender, ein völlig neuer Reisehimmel aufgetan und mir das Tor für weitere Reisen nach Brasilien, überhaupt Südamerika, eröffnet. Ich habe mich mit allem und der ganzen Truppe unglaublich wohl gefühlt. 

Für mich hat sich mit dieser Reise ein langersehnter Wunsch, einmal im Leben Gast in Brasilien sein zu dürfen, erfüllt. Darüber hinaus bin ich mit großartigen Eindrücken und außergewöhnlichen Erlebnissen beschenkt worden. Sehenswerte und eindrucksvolle Stationen haben unsere Reiseroute so unterschiedlich wie vielschichtig werden lassen. Die Unterkünfte waren allesamt sauber und einladend, die Brasilianische Küche unglaublich schmackhaft und zudem aufgrund der verschiedenen Regionen die wir besucht haben, sehr abwechslungsreich. Alle Inlandsflüge haben wir unbeschwert erlebt und unsere Ziele immer sicher erreicht. 

Unser ganz persönlicher Guide Rodrigo Engel hat uns rund um die Uhr auf engagierte und souveräne Weise sicher, kundig und wohlbehalten durchs Land begleitet, geführt und mit allem nötigsten an Informationen und Abwicklungen vor Ort versorgt. Alle anderen Guides wirkten erfahren und informierten uns mit allerlei Hintergrund Wissen über Land, Flora und Fauna und natürlich seinen herzlichen Menschen. Gunther stand uns mit seiner sehr umgänglichen und angenehmen Art und Weise und mit all seinem Fachwissen bestens zur Seite, was mich durchweg beflügelt hat. Mit Begeisterung konnte ich vieles an neuen fotografischen Erkenntnissen mitnehmen, die meine Sichtweise und das Verständnis für die Fotografie nachhaltig  geschärft haben. 

Allen Begleitern die uns mit besonderer Gastfreundschaft und Offenheit empfangen und begleitet haben, gilt ebenso mein besonderer Dank. Sie alle haben sichtbare und positive Spuren bei mir hinterlassen, sich so willkommen und sicher gefühlt zu haben. So ganz speziell gilt mein Dank auch an Alex von Cerrado Dourado Expedicoes, der uns nicht nur mit seinem unglaublichen geologischen Wissen und sicherster Fahrweise mehr als schwer beeindruckt hat. Ebenso haben die beiden anderen Guides von Cerrado Dourado Expedicoes mit Ihrem Einsatz und Engagement überzeugt. 

Bei mir ist nun auch der berufliche Alltag wieder angekommen. Gut gestärkt und motiviert widme ich nun weiter meinen fotografischen Vorhaben und halte optimistisch daran fest, meinen angedachten Pfad, die Reisefotografie zu meinem elementaren Mittelpunkt zu machen, fest. Ich werde weiter Ausschau halten und schauen was Zoom in der Zukunft an Reisen anbietet, und ich bin mir sicher, dass ich mich auch wieder für eine Reise mit Euch anmelden werde. 

Ich freue mich wenn wir weiter “keep in touch“ halten und sage einfach mal bis bald und alles Gute, wünscht Dir und dem ganzen Zoom Team mit besten Grüßen,

Jürgen aus Dortmund

09.07.2019


Robert K.

Robert K.

Zollikerberg - Schweiz

Atacama-Wüste & Salar de Uyuni

Die Reise von Zoom-Expeditions durch Chile und Bolivien führte uns durch unglaubliche Landschaften und zu hervorragenden Foto-Gelegenheiten. Trotz anspruchsvollen Bedingungen war die Organisation ausgezeichnet, flexibel und diskret im Hintergrund. Alle Reiseleiter, Fahrer etc. waren sehr kompetent, freundlich und haben auch persönlich sehr zum guten Verlauf der Reise beigetragen. Aus fotografischer Sicht wurden alle Teilnehmenden gemäss ihren Wünschen und Ansprüchen von Martin und den lokalen Reiseleitern betreut und inspiriert, damit schlussendlich alle mit hervorragenden Aufnahmen nach Hause zurückkehren können.

18.04.2019


Frank B.

Frank B.

Saarbrücken

Tromsö / Nordlichter Special

Polarlichter sehen, und fotografieren. Wer das will ist bei dieser Reise genau richtig. Es gab viele tolle Möglichkeiten Polarlichter auf Bild festzuhalten.

Vielen Dank gilt da auch Vidar, unserem lokalen Guide. Brachte er uns in den Nächten zur richtigen Zeit und an den richtigen Ort (guter Vordergrund, freier Blick zum Himmel, kaum störende Lichtverschmutzung) und verbrachte viel Zeit am Lenkrad seines Autos.

Und all dies in einen gut organisierten Rahmen eingebettet, Unterkunft, Tagesprogramme mit einen schönen Bootstour und typischen norwegischen Landschaften. Und einer tollen, kleinen Reisegruppe.

Also, eine klare Empfehlung wenn jemand Polarlichter als Foto festhalten will.

21.12.2018


Jens S.

Jens S.

Lübeck

Kolumbien

Da ich mich im Vorfeld kaum mit Kolumbien als Reiseziel beschäftigt hatte, fuhr ich ohne direkte Erwartungen auf diese Reise.
Die Zusammenstellung der Tour durch Martin hat uns dann einen, so glaube ich, guten Querschnitt des Landes vermittelt.
Durch die Ermunterung von Gunther, bei dieser Reise auch vermehrt einen Schwerpunkt auf die People-Fotografie zu legen und der im Allgemeinen sehr aufgeschlossenen Art der Kolumbianer, ist es mir auch, trotz fehlender Sprachkenntnisse, gelungen, viele schöne Eindrücke festzuhalten. Die Organisation vor Ort war durch Christian perfekt. Ich hatte ja schon viel Gutes über ihn gehört, aber er das noch weit übertroffen. Auch das Wiedersehen mit bereits bekannten Teilnehmern und das Kennenlernen weiterer Mitreisenden war wieder super und durch den produktiven Austausch untereinander ist es wieder eine sehr schöne Reise gewesen. Ich freue mich schon auf die nächste Tour.

26.11.2018


Hagen D.

Hagen D.

Wernigerode

Kolumbien

Kolumbien als Reiseziel ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Die jahrzehntelangen inneren Auseinandersetzungen haben einen Urlaub nach meinen Gesichtspunkten einfach unmöglich gemacht. Der seit kurzem bestehende (Burg-)frieden ermöglich ein Zeitfenster für den Fremdenverkehr. Wer weiß, wie lange. Außerdem bietet Kolumbien bis auf die endemisch vorkommenden Algen im Nationalpark Serranía La Macarena keine großartigen Spitzensehenswürdigkeiten wie in Bolivien der Salar de Uyuni oder in Peru Machu Picchu. Was aber keine Abwertung ist. Die Reise reizte mit der Ausgewogenheit an schönen Dingen und den interessanten Wechsel zwischen Landschaft und Stadtleben. Wenn man will, kann man die Ausläufer der Anden sehen, genauso wie die Kaffeeplantagen in den Subtropen und die Karibik in den Tropen. Der Urlaub bot etwas fürs Auge und das Gemüt. Straßen- (Bogota, Salento, Cartagena, Villa de Leyva), Landschafts- (Nationalsparks) und Personenfotographie waren ebenso Teil der Reise wie ein dreitägiger Badeurlaub auf der Insel Mucura. Abwechslung war alleine durch die Ausflüge zum leuchtenden Plankton, der überbevölkerten Insel oder mit dem „Fischer im Sonnenaufgang“ gegeben. Auffallend war die freundliche Aufgeschlossenheit der Kolumbianer. Auch gegenüber Fotographen, die in einigen Ländern schon mal mit Steinen bedacht werden können. Ausnahme bildet hier Cartagena, das aber einfach vom Massentourismus durch die Kreuzfahrtschiffe verdorben worden ist. Hier wird schon einmal die Hand aufgehalten, um ein Bakschisch zu empfangen.

Die Unterkünfte reichten von der schlichten Lodge im NP Serranía La Macarena bis zum luxuriösen Zimmer in der Kaffeeplantage. Geschlafen habe ich fast immer gut. Alleine was die Wärme angeht, so muß man sich auf 30°C und mehr als 80% Luftfeuchtigkeit gefaßt machen. Man muß kein Ironman sein, aber grundsätzlich sollte man fit und gesund sein. Einige Stunden mit Fotorucksack am karibischen Strand zu wandern, verlangt einige Konditionskörner ab. Dafür entschädigt die Landschaft immer wieder.

Sehr empfehlenswert ist das nicht in der Beschreibung genannte Goldmuseum in der Hauptstadt. Es läßt einen staunen, was die Fingerfertigkeit der Ureinwohner betrifft. In Spanisch und Englisch sind die Exponate beschriftet, so daß man sich zurechtfindet. Hat man nach der Ausstellung Kaffeedurst, so kann man im Untergeschoß sich einen oder auch mehr „Schälchen Heeßen“ gönnen.

Nicht wundern sollte man sich über die permanente Sichtbarkeit von Militärs. Sie sorgen gewissermaßen für die nötige Ruhe im Land.

Insgesamt war die Reise ein gelungener Ritt in die „terra incognita“ Kolumbien. Das ein Land von einer Mio. km² nicht in 18 Tagen komplett bereist werden kann, sollte klar sein. Um aber trotzdem einen Eindruck vom Land zu bekommen, mußte recht oft auf das Flugzeug zurückgegriffen werden. Dies ist in der Regel mit Warten und Kontrollen und Warten verbunden.

Kulinarisch ist Kolumbien sowieso ein feiner Ort. Kaffee und Kakao sollte jeder mal probieren, genauso wie die hervorragend zubereiteten Steaks oder die Obstsäfte. Abwechslung ist auch hier geboten und jeder kommt auf seine Kosten.

Organisatorisch war die Reise bei Christian Schöttle wie immer in besten Händen. Historisch beschlagen, immer auskunftsfähig, sprachlich gewandt und organisiert bis ins kleinste Detail, lief die Organisation wie ein Uhrwerk. Und so hatte man nach 18 Tagen Kolumbien reibungslos bereist. (Welchen immensen Aufwand und Vorarbeit das für Christian bedeutete, ein neues Land zu „erarbeiten“, kann man nur erahnen.)

Gunther glänzte mit seinem fotografischen Sachverstand, gab immer gute Hinweise und wirkte dahin, daß man sich verbessern konnte. Manchmal sind es auch nur die kleinen Bemerkungen, die den gewissen Aha-Effekt liefern.

Martin hatte sich im Vorfeld fein um die Reiseorganisation gekümmert und auch darum, daß ich bequem von Frankfurt nach Bogota komme (Direktflug (sic!)). Wer die Ausgabe für die Sofaklasse nicht zusammenbekommt, aber trotzdem mal die Beine ausstrecken will, der sollte auf die 2. Klasse Premium zurückgreifen. Sie war eine körperliche Wohltat gegenüber den bisherigen Erfahrungen in der Holzklasse.

Die Idee, Kolumbien fotografisch zu bereisen, sollte eine Fortsetzung finden. Es lohnt sich. Ein herzliches Dankeschön an die drei Herren Martin, Gunther und Christian für einen gelungenen Urlaub.

14.10.2018


Andreas R.

Andreas R.

Niedernhausen

Bolivien

Eine im Detail ausgetüftelte Reise in einem der ärmsten Länder Südamerikas, die ein gewisses Maß an Komfortverzicht erfordert, dafür aber mit abwechslungsreichen, faszinierenden Landschaften punktet.

Durch die nahezu täglichen Standortwechsel mit grundsätzlich eher langen Reisetagen ist Kondition und Ausdauer mitzubringen, zumal auch die Höhe unterschiedliche Anforderungen an den Einzelnen stellt.

Entschädigt wird man mit grandiosen Berglandschaften im Amboró Nationalpark, kolonialen Städten mit bunten Märkten, dem staubigen Altiplano mit seinen schillernden Lagunen und Flamingos sowie heißen Quellen und Fumarolen.

La Paz mit seinem modernen Seilbahnsystem macht Lust auf Erkundungen abseits der klassischen Wege und die Sonneninsel im Titicacasee schließt die Reise mit kulturellen und landschaftlichen Bildern einprägsam ab.

Mit erfahrenen Guides läßt sich bei dieser XL-Tour Bolivien in seiner Vielfalt entdecken. Absolut empfehlenswert.

12.08.2018


Annette + Frank J.

Annette + Frank J.

Bremen

Patagonien

Nachdem wir von der Altiplano-Reise wie auch von Peru absolut begeistert waren, hatten wir große Erwartungen an Patagonien. Was uns im Nachhinein besonders gefallen hat, war der abwechslungsreiche Charakter dieser Reise. Die ausgiebigen Wanderungen in diese spektakulären Landschaften waren genau das richtige nach den langen Flügen. Die Bootstouren zu den Gletschern - in der ersten Woche Perito Moreno, in der zweiten auf dem Largo Grey und zum Abschluss im Barbara Kanal - wir hatten nicht gedacht, dass es so schön wird. Da wir gerade hier Glück mit dem Licht hatten, sind dabei wohl unsere besten Bilder entstanden. Auch die Tierwelt hat uns nicht enttäuscht und unsere Städteausflüge haben das abwechslungsreiche Programm perfekt gemacht. Sehr gut war, dass wir dieses mal mehrfach bis zu drei Nächten an einem Ort waren. Dies hat mehr Ruhe in den Ablauf gebracht und den Reisestress etwas reduziert. Richtig war ebenso die Entscheidung, in den goldenen Herbst zu fahren, auch wenn uns das Licht bei den Sonnenauf- und Untergängen nicht gerade verwöhnt hat. Ausgezeichnet war die Zusammenarbeit mit den Agenturen, hier hat Zoom-Expeditions einfach ein gutes Händchen. Insofern noch einmal ganz herzlichen Dank für die ganze Organisation und ebenso deine sehr gute persönliche Betreuung vor Ort.

02.05.2018


Inès R.

Inès R.

Langenthal - CH

Tromsö / Nordlichter Special

Ich bin mit der ganzen Tour voll und ganz zufrieden! Besonders gut gefallen hat mir Deine individuelle Betreuung. Dass ich Dich zum Beispiel wegen der nötigen Fotoausrüstung anfragen durfte und Du mir bereits am Folgetag subito eine Auswahl an geeigneten Objektiven angegeben hast war ganz toll! Auch dass Du Dich am Tag vor der Abreise nochmals gemeldet hast und Dich erkundigt hast, ob noch Fragen zur Reise bestehen, hat mir sehr gut gefallen. Da fühlt man sich wirklich prima betreut!

Deine zahlreichen Tipps und Erklärungen bezüglich den Kameraeinstellungen waren für mich als fototechnisches Greenhorn sehr hilfreich. Auch von den Seminaren während der Woche konnte ich viel profitieren. Ich bin jetzt auch motiviert, mich an eine Bildbearbeitung heran zu wagen. Perfekt!

Für die Lage sowie die Ausstattung unserer Unterkunft bin ich ebenfalls voll des Lobes. Trotz Kälte hat es Spass gemacht die schöne Umgebung zu erkunden und zu dokumentieren.

Ein weiterer Dank gilt Vidar und Silvia. Ihre Freude und ihr Engagement für Ihre Aufgabe waren jederzeit spürbar und die Locations, an die uns Vidar jeweils führte, waren sowohl landschaftlich als auch als Fotospots wunderbar.

Die Reise war auf allen Ebenen ein tolles Erlebnis und wird mir noch lange in bester Erinnerung bleiben.

28.11.2017


Gerard + Sabine K.

Gerard + Sabine K.

Troisdorf

Tromsö / Nordlichter Special

Wir haben deine Reise als einen besonderen Glücksfall erlebt: Die Organisation und Durchführung waren perfekt.

Wir können dir nur ausdrücklich danken für die Auswahl dieser gemütlichen, warmen Unterkunft, in der wir uns immer zuhause gefühlt haben. Sicheres Zeichen dafür war, dass wir als Gruppe im Haus immer zusammen waren und unser gemeinsam Erlebtes austauschen konnten. Dazu zählt auch dein Lightroom-Workshop, den du so gestaltet hast, dass sich jeder bei der Ausarbeitung der Fotos und Bildgestaltung beteiligen konnte - eine Gelegenheit, die auch reichlich genutzt worden ist. Wir haben dabei viel gelernt und die eigene Sicht ziemlich aktualisiert.

Wir hatten ein unglaubliches Glück mit dem Wetter. Das Polarlicht hat sich außerordentlich gut sichtbar, teilweise richtig hell und in einer unglaublichen Formen- und Farbenvielfalt präsentiert. Es sind Fotos in einer Menge und Qualität entstanden, wie wir es nie für möglich gehalten haben. Die Foto-Ausbeute ist aus unserer Sicht maximal.

Wichtig für gute Fotos war auch die richtige Standortwahl. Und da gilt unsere Dank Vidar und seiner Frau Silvia. Vidar, der uns außerordentlich kenntnisreich und kompetent an die wertvollen Locations gefahren hat, und Silvia, die uns bei sich zuhause zweimal mit einem köstlichen Menü versorgt hat und mit ihrer offenen und fröhlichen Art für eine sehr persönliche Atmosphäre gesorgt hat. Die Beiden haben mit ihrer sympathischen, offenen Art sehr zum Gelingen der Reise beigetragen. Auch da gebührt dir große Anerkennung für die Auswahl von Vidar und Silvia. Beide sind ein Volltreffer.

Dass wetterbedingt die geplante Walbeobachtung mit einer Segelyacht nicht zustande kommen konnte, ist nicht dein Fehler. Aber du hast ja mit Vidar stattdessen einen attraktiven Halbtagesausflug organisiert, der sehr viel Spaß gemacht hat.

Und dann natürlich die Reiseteilnehmer: Quicklebendig, neugierig, wissendurstig und immer in Bewegung. Da spürte man die ausgeprägte Lebensfreude - und das war ansteckend:-) Alles in Allem war es wirklich eine "tolle Truppe".

28.11.2017


Annette + Frank J.

Annette + Frank J.

Bremen

Peru

Im Vorfeld hatten wir uns natürlich den Reiseverlauf genau angesehen, nicht zuletzt hatten wir uns so für die Teilnahme entschieden. Unser Eindruck war zunächst, dass Machu Picchu das große Highlight dieser Reise wird. Gerade, dass wir zwei mal an aufeinander folgenden Tagen zur Zitadelle hoch fahren, schien uns eine einmalige Gelegenheit. Die anderen Stationen der Reise klangen auch interessant und so war unsere Entscheidung zur Teilnahme gefallen. Zum Ausklang der Reise noch vier Tage an den Amazonas zu fahren, das fanden wir spannend. Wir hatten aber auch Bedenken, ob das mit der Unterkunft und dem Klima okay wird und wie wir damit wohl zurecht kommen. Nicht zuletzt ein paar Bedenken wegen Malaria etc.

Nach der Reise hatten wir tatsächlich einen anderen Eindruck. Es war wirklich überraschend, dass die Reiseplanung jeden Tag einen neuen Höhepunkt bereit hielt. Arequipa und die Tage im Colca-Canyon waren ein richtiges Erlebnis, der Flug der Kondore absolut spektakulär. Mit Christian zwei sehr schöne Wanderungen in Coporaque und am Cruz del Condor. Nicht zuletzt die vielen kleinen Stopps unterwegs. Und was wir überhaupt nicht erwarteten: Christian hatte jeden Tag ein neues Restaurant mit absoluten kulinarischen Highlights im Programm. Dies setzte sich fast die komplette Reise so fort und überraschte uns ebenso. Bravo!

Als wir dann auf der Hälfte der Reise die Stätten des heiligen Tals besichtigten, war für uns inzwischen klar, dass dies eine der schönsten Reisen ist, die wir bisher unternommen haben. Wie waren schon von der Altiplano-Reise absolut begeistert und diese Peru-Reise - wenn auch ganz anders in allem - hat uns wenigstens genau so gut gefallen. So wurde Machu Picchu nur eines von vielen Erlebnissen. Ollantaytambo, Pisac und Sacsayhuaman waren ebenfalls sehr beeindruckend und um so schöner, da wir dort dem Massenansturm etwas entkommen konnten und die Anreise einfacher war.

Was sich zugleich bei diesem Teil der Reise abzeichnete war, dass das Programm kein Spaziergang ist. Wir wussten bereits vorher, dass es anstrengend werden kann. Die Hälfte der Abende sind wir schon nicht mit gegangen, weil wir einfach zu erschöpft waren. Am 8. Tag haben wir uns Mittags dann von der Gruppe getrennt und sind mit einem Taxi zurück zum Hotel um ein paar Stunden Schlaf nachzuholen und uns etwas auszuruhen. Den anderen machte es offensichtlich etwas weniger aus, aber wir hätten/haben auf der Hälfte der Reise bequem einen freien Nachmittag gebraucht. Auch war einfach zu wenig Zeit für Bildbesprechungen. Natürlich hätte dies Änderungen im Reiseablauf erfordert. Wir persönlich wären lieber ein oder zwei Tage länger unterwegs, damit nichts in diesem ausgezeichneten Programm entfallen muss, hätten dann aber etwas mehr Zeit gehabt (z.B. ein oder zwei freie Nachmittage). So waren wir am Ende der Reise doch wieder extrem erschöpft gewesen. Auch der Klimawechsel machte uns ganz schön zu schaffen, von lausig kalten Nächten in den Hochanden über den Nebelregenwald ab zum Dauerschwitzen am Amazonas. Dass uns beide am Ende ziemlicher Durchfall plagte (meine Frau musste am Amazonas einen Tag ins Bett) hatte wohl auch mit Klimawechsel und Erschöpfung zu tun.

Der letzte Teil der Reise hat uns übrigens ganz ausgezeichnet gefallen. Die Unterkunft war Spitze und die Ausflüge wurden bleibende Erlebnisse, an die wir noch oft denken werden. Bestimmt war es nicht unser letzter Besuch dort.

Alles in allem war es wieder eine sehr erlebnisreiche und kurzweilige Reise. Die Stationen der Reise waren absolute Spitze und die Betreuung durch Christian und die jeweiligen lokalen Guides funktionierte sehr gut. Es war gerade Christian, der ganz besonders sich um alle täglichen Belange gekümmert hat (bis hin zu Fototipps) und immer wieder die Gruppe zusammen gehalten hat. Christian ist auf jeden Fall der gute Ablauf der Reise zu verdanken.

Patagonien wird sicher wieder ganz anders und nach nunmehr zwei sehr guten Reisen bei Ihnen sind wir schon sehr gespannt!

16.09.2017