Feedback unserer Reiseteilnehmer

Gerard K.

Gerard K.

Troisdorf

Grönland

Wir sind zurzeit damit beschäftigt, unsere Fotos und Videos von unserer Grönlandexpedition zu sichten und zu bearbeiten. Je intensiver wir uns damit befassen, umso mehr drängt es uns, dir eine positive Rückmeldung zu geben. Uns wird zunehmend bewusst, was wir da eigentlich erlebt haben. Eine Landschaft, die ihresgleichen sucht, bei einem Licht, wie es passender nicht sein kann. Bewölkung, die von innen blau leuchtenden Eisbergen zur Geltung brachte; aber auch Sonne,Regen, Schnee mit aufregend wechselndem Naturerlebnis. Selbst Polarlicht haben wir erlebt undfotografiert. Die Crew des Expeditionsschiffs "Arktika" war stets auf das Wohl der Teilnehmer bedacht, hat kompetent und verantwortungsvoll das Schiff geführt, exzellent an Bord gekocht und die Mahlzeiten zubereitet, unsere Landexpeditionen (Wanderungen, Kanutour) geleitet, war an Land und an Bord stets auf unsere Sicherheit bedacht, dabei immer hilfsbereit, gut gelaunt und mit offensichtlicher Freude engagiert. Der Dank gilt Ole, Lauri, Veigar und Jamie.

Auf unseren Fotoguide lassen wir nichts kommen. Von seinem Wissen und seiner Kompetenz haben wir maximal profitiert, ob es Bildgestaltung, Bildbearbeitung oder Beratung bei der Produktion einer AV-Show betraf. Unser besonderer Dank gilt Heiko, er ist einfach spitze. Dass sich alle an Bord sauwohl gefühlt haben, war an der stets fast ausgelassenen Stimmung deutlich zu spüren. Soviel gute Laune und so viel Lachen war schon ungewöhnlich. Und dann richtet sich auch unser Dank an dich, der du eine Fotoexpedition angeboten hast, die extrem ungewöhnlich, aber ein absoluter Volltreffer war. Alles war sehr gut organisiert, der Transfer vom Flughafen in Kulusuk zum Expeditionsschiff und zurück, die Buchung des Expeditionsschiffs mit einer solchen Spitzencrew und dann natürlich unser Fotoguide Heiko. Alles in allem eine höchst gelungene Veranstaltung, die wir in positivem Sinnen nie vergessen werden. Herzlichen Dank dafür!

22.10.2019


Inès R.

Inès R.

Langenthal (CH)

Grönland

Beinahe zwei Jahre musste ich auf das Große Abenteuer „Expedition Grönland“ warten. Nach Deinem Anruf ein paar Tage vor der Abreise wusste ich: Jetzt geht es wirklich los! Meine Wünsche bezüglich der Expedition wurden allesamt erfüllt. Du hast die Reise perfekt organisiert und begleitet. Sehr gut gefallen hat mir die Abwechslung zwischen körperlicher Betätigung (Wandern und Kajaken), Fotografieren und Verweilen auf dem Boot. Im Weiteren hat mich die Crew immer wieder positiv überrascht. Veigar verwöhnte uns beispielsweise kulinarisch jeden Tag aufs Neue und Lauri führte uns jeweils zuverlässig und kompetent ans Ziel (Gipfel oder Eisberge) und versüßte uns zudem mit seinen leckeren Desserts den Abend. Auch Oli erfüllte seine Aufgabe als Captain mit Bravour. Ich fühlte mich jederzeit sicher und aufgehoben auf seinem Schiff.

Die Fotospots waren perfekt ausgesucht und luden zum kreativen knipsen. Es wurde einem nie langweilig. Dass wir dann auch noch von Nordlichtern beglückt wurden, war das „Tüpfli“ auf dem i. Der einzige Nachteil der ganzen Sache: ich habe definitiv zu viele Fotos gemacht, die nun alle auf eine Nachbehandlung warten. Besonders genossen habe ich auf Grönland die teilweise unberührte Natur und die Stille, die mich umgab, wenn ich auf einem Gipfel stand und die Aussicht bestaunte! Ich fand es im Weiteren sehr wertvoll, dass wir den Inuit Dines treffen durften und dass wir auch kleine Inuitdörfer besuchten. Das indigene Volk der Inuit hatte es bestimmt nie leicht und es ist offensichtlich, dass sie mit der ganzen technischen Entwicklung sowie dem Klimawandel eine eher bedrückende Zukunft vor sich haben! Für Deine hilfreichen Tipps bezüglich Fotoequipment, die Du mir bereits im Vorfeld geliefert hast, bin ich Dir sehr dankbar. Auch habe ich es sehr geschätzt, dass Du während der Reise Zeit fandest, mich sowohl in der Bildgestaltung (quasi 1:1) als auch in der Bildbearbeitung zu breaven. Ich habe wieder viel gelernt und versuche dies nun gerade umzusetzen. Das Foto im Anhang repräsentiert mein „Gesamtbild“ dieser unvergesslichen Expedition nach Grönland wunderbar. Die Natur, die wir teilweise sogar bei Sonnenschein genießen konnten, das düstere Thema „Inuit“ und unser Transportmittel, die Aurora Arktika.

29.09.2019


Markus S.

Markus S.

Linkenheim-Hochstetten

Brasilien

Auf zur vierten großen Fotoreise mit Zoom-Expeditions. Dieses Mal stand Brasilien als Premiere auf dem Programm. Gunther Wegner begleitete diese Reise wieder als Fotocoach. Wie zu erwarten machte er einen Top Job. Durch viele Wiederholungstäter kam sehr schnell wieder ein Gruppengefühl auf. Natürlich konnte er wieder einiges Knowhow vermitteln, unerheblich ob Street-, Menschen-, Tier- oder Landschaftsfotografie. Vor Ort wurden wir wieder hervorragend betreut. Zu vorderster Front Rodrigo, der uns die ganzen knapp drei Wochen begleitete. Er kümmerte sich organisatorisch um alles und machte zusätzlich als Dolmetscher gegenüber den jeweils lokalen Guides und der Bevölkerung einen sehr guten Job. Danke Rodrigo! Auch die jeweils lokalen Guides Magdalena in Rio, Alex im Jalapão Nationalpark und alle weiteren Guides betreuten uns auf sehr hohem Niveau. Es war wie bei Zoom-Expeditions gewohnt ein Rundum-Sorglos-Paket bezüglich der Organisation und der Versorgung mit den lokalen Informationen. Die Unterkünfte waren neben klassischen Hotels auch einfache Pousadas, was bei uns in Deutschland eher einem einfachen Gasthof entspricht. Aber immer auf einem angemessenen Niveau. Das meist landestypische Essen war für unseren Gaumen ungewöhnlich, aber dennoch immer sehr lecker und sättigend. :-) Vieles war auf Grundlage von Maniok, Reis, Trockenfleisch und Bohnen. Zum Frühstück immer gerne diverse frisch gepresste Fruchtsäfte wie Mango, Maracuja, Ananas oder Cupuaçu.

Die Reise war, wie die vorherigen auch, jeden Cent wert. Brasilien hatte ich als so aufregendes und erlebnisreiches Reiseziel gar nicht auf dem Schirm. Ich wurde eines Besseren belehrt. Die Offenheit der Menschen und die fantastische Landschaft waren ein einzigartiges Erlebnis. Trotz der erheblichen Anstrengungen und Zeitaufwandes bei den Transferflügen zwischen den Zielen Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Jalapão Nationalpark, São Luís + Lençóis Maranhenses, Pantanal und Ilha Grande, möchte ich kein Erlebnis missen. Die Flugzeiten reichten von knapp einer Stunde zwischen Rio de Janeiro und Salvador de Bahia bis zu knapp vier Stunden von São Luís und Cuiabá im Pantanal. In Rio, Salvador de Bahia und São Luís stand die Street- und Menschenfotografie im Vordergrund. Es zeigte sich, dass die Brasilianer sehr offen damit umgehen, fotografiert zu werden und sich immer wieder selbst in Szene setzten. Einfach herrlich! Im Jalapão Nationalpark und Lençóis Maranhenses Nationalpark stand dann mehr die Landschaftsfotografie im Vordergrund gespickt mit etwas Tierfotografie. Im Pantanal überwog dann die Tierfotografie. Zudem war aufgrund der sehr geringen Lichtverschmutzung im Jalapão Nationalpark und im Pantanal das Betrachten und Fotografieren der Milchstraße eine willkommene Abwechslung. Zum Abschluss entspannten wir uns zwei Tage auf der Ilha Grande, einer Insel ca. 150 Kilometer südwestlich von Rio de Janeiro und genossen den einen oder anderen Caipirinha. Nach knapp drei Wochen war dann die Brasilien Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und Eindrücken vorbei. Die besuchten Ziele waren touristisch noch relativ unverbraucht und sind sehr zu empfehlen. Zum Abschluss ein herzliches Dankeschön an alle: Martin, Gunther für Ermöglichen der Reise, Gunther für die Lehrstunden bzgl. der Fotografie, Rodrigo, Magdalena, Alex und alle weiteren lokalen Guides vor Ort für die exzellente Betreuung, und natürlich allen Teilnehmer für unvergessliche Erlebnisse.

Einen ausführlichen Reisebericht von Markus zu dieser Reise gibt es hier

26.09.2019


Jürgen R.

Jürgen R.

Dortmund

Brasilien

Lieber Martin,

nun bin ich ja auch schon wieder 12 Tage zu Hause und mit etwas Abstand habe die ganze Reise noch einmal Revue passieren lassen und befinde mich weiter fest im Bann Brasiliens.

Das für mich so beeindruckende Land mit ihren herzlichen Menschen hat mich wirklich gefesselt und stark begeistert. Dank Dir und damit Zoom, Gunther, natürlich auch Rodrigo und allen Unterstützern geschuldet, hat sich für mich als Indien- und Asienreisender, ein völlig neuer Reisehimmel aufgetan und mir das Tor für weitere Reisen nach Brasilien, überhaupt Südamerika, eröffnet. Ich habe mich mit allem und der ganzen Truppe unglaublich wohl gefühlt. 

Für mich hat sich mit dieser Reise ein langersehnter Wunsch, einmal im Leben Gast in Brasilien sein zu dürfen, erfüllt. Darüber hinaus bin ich mit großartigen Eindrücken und außergewöhnlichen Erlebnissen beschenkt worden. Sehenswerte und eindrucksvolle Stationen haben unsere Reiseroute so unterschiedlich wie vielschichtig werden lassen. Die Unterkünfte waren allesamt sauber und einladend, die Brasilianische Küche unglaublich schmackhaft und zudem aufgrund der verschiedenen Regionen die wir besucht haben, sehr abwechslungsreich. Alle Inlandsflüge haben wir unbeschwert erlebt und unsere Ziele immer sicher erreicht. 

Unser ganz persönlicher Guide Rodrigo Engel hat uns rund um die Uhr auf engagierte und souveräne Weise sicher, kundig und wohlbehalten durchs Land begleitet, geführt und mit allem nötigsten an Informationen und Abwicklungen vor Ort versorgt. Alle anderen Guides wirkten erfahren und informierten uns mit allerlei Hintergrund Wissen über Land, Flora und Fauna und natürlich seinen herzlichen Menschen. Gunther stand uns mit seiner sehr umgänglichen und angenehmen Art und Weise und mit all seinem Fachwissen bestens zur Seite, was mich durchweg beflügelt hat. Mit Begeisterung konnte ich vieles an neuen fotografischen Erkenntnissen mitnehmen, die meine Sichtweise und das Verständnis für die Fotografie nachhaltig  geschärft haben. 

Allen Begleitern die uns mit besonderer Gastfreundschaft und Offenheit empfangen und begleitet haben, gilt ebenso mein besonderer Dank. Sie alle haben sichtbare und positive Spuren bei mir hinterlassen, sich so willkommen und sicher gefühlt zu haben. So ganz speziell gilt mein Dank auch an Alex von Cerrado Dourado Expedicoes, der uns nicht nur mit seinem unglaublichen geologischen Wissen und sicherster Fahrweise mehr als schwer beeindruckt hat. Ebenso haben die beiden anderen Guides von Cerrado Dourado Expedicoes mit Ihrem Einsatz und Engagement überzeugt. 

Bei mir ist nun auch der berufliche Alltag wieder angekommen. Gut gestärkt und motiviert widme ich nun weiter meinen fotografischen Vorhaben und halte optimistisch daran fest, meinen angedachten Pfad, die Reisefotografie zu meinem elementaren Mittelpunkt zu machen, fest. Ich werde weiter Ausschau halten und schauen was Zoom in der Zukunft an Reisen anbietet, und ich bin mir sicher, dass ich mich auch wieder für eine Reise mit Euch anmelden werde. 

Ich freue mich wenn wir weiter “keep in touch“ halten und sage einfach mal bis bald und alles Gute, wünscht Dir und dem ganzen Zoom Team mit besten Grüßen,

Jürgen aus Dortmund

09.07.2019


Robert K.

Robert K.

Zollikerberg - Schweiz

Atacama-Wüste & Salar de Uyuni

Die Reise von Zoom-Expeditions durch Chile und Bolivien führte uns durch unglaubliche Landschaften und zu hervorragenden Foto-Gelegenheiten. Trotz anspruchsvollen Bedingungen war die Organisation ausgezeichnet, flexibel und diskret im Hintergrund. Alle Reiseleiter, Fahrer etc. waren sehr kompetent, freundlich und haben auch persönlich sehr zum guten Verlauf der Reise beigetragen. Aus fotografischer Sicht wurden alle Teilnehmenden gemäss ihren Wünschen und Ansprüchen von Martin und den lokalen Reiseleitern betreut und inspiriert, damit schlussendlich alle mit hervorragenden Aufnahmen nach Hause zurückkehren können.

18.04.2019


Frank B.

Frank B.

Saarbrücken

Tromsö / Nordlichter Special

Polarlichter sehen, und fotografieren. Wer das will ist bei dieser Reise genau richtig. Es gab viele tolle Möglichkeiten Polarlichter auf Bild festzuhalten.

Vielen Dank gilt da auch Vidar, unserem lokalen Guide. Brachte er uns in den Nächten zur richtigen Zeit und an den richtigen Ort (guter Vordergrund, freier Blick zum Himmel, kaum störende Lichtverschmutzung) und verbrachte viel Zeit am Lenkrad seines Autos.

Und all dies in einen gut organisierten Rahmen eingebettet, Unterkunft, Tagesprogramme mit einen schönen Bootstour und typischen norwegischen Landschaften. Und einer tollen, kleinen Reisegruppe.

Also, eine klare Empfehlung wenn jemand Polarlichter als Foto festhalten will.

21.12.2018


Jens S.

Jens S.

Lübeck

Kolumbien

Da ich mich im Vorfeld kaum mit Kolumbien als Reiseziel beschäftigt hatte, fuhr ich ohne direkte Erwartungen auf diese Reise.
Die Zusammenstellung der Tour durch Martin hat uns dann einen, so glaube ich, guten Querschnitt des Landes vermittelt.
Durch die Ermunterung von Gunther, bei dieser Reise auch vermehrt einen Schwerpunkt auf die People-Fotografie zu legen und der im Allgemeinen sehr aufgeschlossenen Art der Kolumbianer, ist es mir auch, trotz fehlender Sprachkenntnisse, gelungen, viele schöne Eindrücke festzuhalten. Die Organisation vor Ort war durch Christian perfekt. Ich hatte ja schon viel Gutes über ihn gehört, aber er das noch weit übertroffen. Auch das Wiedersehen mit bereits bekannten Teilnehmern und das Kennenlernen weiterer Mitreisenden war wieder super und durch den produktiven Austausch untereinander ist es wieder eine sehr schöne Reise gewesen. Ich freue mich schon auf die nächste Tour.

26.11.2018


Hagen D.

Hagen D.

Wernigerode

Kolumbien

Kolumbien als Reiseziel ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Die jahrzehntelangen inneren Auseinandersetzungen haben einen Urlaub nach meinen Gesichtspunkten einfach unmöglich gemacht. Der seit kurzem bestehende (Burg-)frieden ermöglich ein Zeitfenster für den Fremdenverkehr. Wer weiß, wie lange. Außerdem bietet Kolumbien bis auf die endemisch vorkommenden Algen im Nationalpark Serranía La Macarena keine großartigen Spitzensehenswürdigkeiten wie in Bolivien der Salar de Uyuni oder in Peru Machu Picchu. Was aber keine Abwertung ist. Die Reise reizte mit der Ausgewogenheit an schönen Dingen und den interessanten Wechsel zwischen Landschaft und Stadtleben. Wenn man will, kann man die Ausläufer der Anden sehen, genauso wie die Kaffeeplantagen in den Subtropen und die Karibik in den Tropen. Der Urlaub bot etwas fürs Auge und das Gemüt. Straßen- (Bogota, Salento, Cartagena, Villa de Leyva), Landschafts- (Nationalsparks) und Personenfotographie waren ebenso Teil der Reise wie ein dreitägiger Badeurlaub auf der Insel Mucura. Abwechslung war alleine durch die Ausflüge zum leuchtenden Plankton, der überbevölkerten Insel oder mit dem „Fischer im Sonnenaufgang“ gegeben. Auffallend war die freundliche Aufgeschlossenheit der Kolumbianer. Auch gegenüber Fotographen, die in einigen Ländern schon mal mit Steinen bedacht werden können. Ausnahme bildet hier Cartagena, das aber einfach vom Massentourismus durch die Kreuzfahrtschiffe verdorben worden ist. Hier wird schon einmal die Hand aufgehalten, um ein Bakschisch zu empfangen.

Die Unterkünfte reichten von der schlichten Lodge im NP Serranía La Macarena bis zum luxuriösen Zimmer in der Kaffeeplantage. Geschlafen habe ich fast immer gut. Alleine was die Wärme angeht, so muß man sich auf 30°C und mehr als 80% Luftfeuchtigkeit gefaßt machen. Man muß kein Ironman sein, aber grundsätzlich sollte man fit und gesund sein. Einige Stunden mit Fotorucksack am karibischen Strand zu wandern, verlangt einige Konditionskörner ab. Dafür entschädigt die Landschaft immer wieder.

Sehr empfehlenswert ist das nicht in der Beschreibung genannte Goldmuseum in der Hauptstadt. Es läßt einen staunen, was die Fingerfertigkeit der Ureinwohner betrifft. In Spanisch und Englisch sind die Exponate beschriftet, so daß man sich zurechtfindet. Hat man nach der Ausstellung Kaffeedurst, so kann man im Untergeschoß sich einen oder auch mehr „Schälchen Heeßen“ gönnen.

Nicht wundern sollte man sich über die permanente Sichtbarkeit von Militärs. Sie sorgen gewissermaßen für die nötige Ruhe im Land.

Insgesamt war die Reise ein gelungener Ritt in die „terra incognita“ Kolumbien. Das ein Land von einer Mio. km² nicht in 18 Tagen komplett bereist werden kann, sollte klar sein. Um aber trotzdem einen Eindruck vom Land zu bekommen, mußte recht oft auf das Flugzeug zurückgegriffen werden. Dies ist in der Regel mit Warten und Kontrollen und Warten verbunden.

Kulinarisch ist Kolumbien sowieso ein feiner Ort. Kaffee und Kakao sollte jeder mal probieren, genauso wie die hervorragend zubereiteten Steaks oder die Obstsäfte. Abwechslung ist auch hier geboten und jeder kommt auf seine Kosten.

Organisatorisch war die Reise bei Christian Schöttle wie immer in besten Händen. Historisch beschlagen, immer auskunftsfähig, sprachlich gewandt und organisiert bis ins kleinste Detail, lief die Organisation wie ein Uhrwerk. Und so hatte man nach 18 Tagen Kolumbien reibungslos bereist. (Welchen immensen Aufwand und Vorarbeit das für Christian bedeutete, ein neues Land zu „erarbeiten“, kann man nur erahnen.)

Gunther glänzte mit seinem fotografischen Sachverstand, gab immer gute Hinweise und wirkte dahin, daß man sich verbessern konnte. Manchmal sind es auch nur die kleinen Bemerkungen, die den gewissen Aha-Effekt liefern.

Martin hatte sich im Vorfeld fein um die Reiseorganisation gekümmert und auch darum, daß ich bequem von Frankfurt nach Bogota komme (Direktflug (sic!)). Wer die Ausgabe für die Sofaklasse nicht zusammenbekommt, aber trotzdem mal die Beine ausstrecken will, der sollte auf die 2. Klasse Premium zurückgreifen. Sie war eine körperliche Wohltat gegenüber den bisherigen Erfahrungen in der Holzklasse.

Die Idee, Kolumbien fotografisch zu bereisen, sollte eine Fortsetzung finden. Es lohnt sich. Ein herzliches Dankeschön an die drei Herren Martin, Gunther und Christian für einen gelungenen Urlaub.

14.10.2018


Andreas R.

Andreas R.

Niedernhausen

Bolivien

Eine im Detail ausgetüftelte Reise in einem der ärmsten Länder Südamerikas, die ein gewisses Maß an Komfortverzicht erfordert, dafür aber mit abwechslungsreichen, faszinierenden Landschaften punktet.

Durch die nahezu täglichen Standortwechsel mit grundsätzlich eher langen Reisetagen ist Kondition und Ausdauer mitzubringen, zumal auch die Höhe unterschiedliche Anforderungen an den Einzelnen stellt.

Entschädigt wird man mit grandiosen Berglandschaften im Amboró Nationalpark, kolonialen Städten mit bunten Märkten, dem staubigen Altiplano mit seinen schillernden Lagunen und Flamingos sowie heißen Quellen und Fumarolen.

La Paz mit seinem modernen Seilbahnsystem macht Lust auf Erkundungen abseits der klassischen Wege und die Sonneninsel im Titicacasee schließt die Reise mit kulturellen und landschaftlichen Bildern einprägsam ab.

Mit erfahrenen Guides läßt sich bei dieser XL-Tour Bolivien in seiner Vielfalt entdecken. Absolut empfehlenswert.

12.08.2018


Annette + Frank J.

Annette + Frank J.

Bremen

Patagonien

Nachdem wir von der Altiplano-Reise wie auch von Peru absolut begeistert waren, hatten wir große Erwartungen an Patagonien. Was uns im Nachhinein besonders gefallen hat, war der abwechslungsreiche Charakter dieser Reise. Die ausgiebigen Wanderungen in diese spektakulären Landschaften waren genau das richtige nach den langen Flügen. Die Bootstouren zu den Gletschern - in der ersten Woche Perito Moreno, in der zweiten auf dem Largo Grey und zum Abschluss im Barbara Kanal - wir hatten nicht gedacht, dass es so schön wird. Da wir gerade hier Glück mit dem Licht hatten, sind dabei wohl unsere besten Bilder entstanden. Auch die Tierwelt hat uns nicht enttäuscht und unsere Städteausflüge haben das abwechslungsreiche Programm perfekt gemacht. Sehr gut war, dass wir dieses mal mehrfach bis zu drei Nächten an einem Ort waren. Dies hat mehr Ruhe in den Ablauf gebracht und den Reisestress etwas reduziert. Richtig war ebenso die Entscheidung, in den goldenen Herbst zu fahren, auch wenn uns das Licht bei den Sonnenauf- und Untergängen nicht gerade verwöhnt hat. Ausgezeichnet war die Zusammenarbeit mit den Agenturen, hier hat Zoom-Expeditions einfach ein gutes Händchen. Insofern noch einmal ganz herzlichen Dank für die ganze Organisation und ebenso deine sehr gute persönliche Betreuung vor Ort.

02.05.2018