Altiplano-Fotoexpedition beendet

Martin Skjeldal 10.12.2012

Wie wir bereits berichteten haben die Teilnehmer unserer Altiplano-Expedition während ihres Aufenthaltes in der Wüstenoase San Pedro de Atacama schon einige unvergessliche Erlebnisse gehabt. Auf dem Weg zum Salar de Uyuni ist dann der Kontakt zu der Gruppe abgerissen, was in diesem Fall jedoch kein Grund zur Besorgnis darstellte, denn dies war lediglich auf die fehlende Internetverbindung zurückzuführen und als Teil unserer Reisephilosophie (abseits der ausgetretenen Pfade) auch eine bewusste Entscheidung.

Das Altiplano zeigte sich unseren Teilnehmern dann von seiner besten Seite. Sonnenschein und beste Fotobedingungen in der klaren Hochgebirgsluft. Die rot schimmernde Laguna Colorada und der berühmte Steinbaum bildeten den Auftakt zu einer Reihe außergewöhnlicher Fotomotive. Der Höhepunkt dieser Fotoexpedition war jedoch zweifelsohne der größte Salzsee der Welt, dessen weiße Oberfläche sich bis zum Horizont erstreckt. Natürlich durfte hier auch mit dem klassischen Perspektivspiel experimentiert werden, denn ein wenig Spaß muss auch unter ambitionierten Fotografen erlaubt sein. Gunther hat sich natürlich auch hier die Chance nicht entgehen lassen sein Equipment für Zeitrafferaufnahmen zum Einsatz zu bringen und wir sind gespannt auf seine in Arbeit befindlichen Videos.

Die Weite des Salzsees in Verbindung mit der klaren Luft und der Stille des Ortes sind ein Erlebnis, das man nur schwer in Worte fassen kann. Neben den tollen Fotobedingungen ist es hier besonders wichtig auch einmal die Kamera weg zu legen und die Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Ortes auf sich wirken zu lassen. Falls es also so etwas wie eine Liste von Orten geben muss, die man in seinem Leben gesehen haben sollte, so gehört der Salar de Uyuni sicherlich dazu. Im Anschluß an die Tage im Altiplano ging es für unsere Gruppe nach fast zwei Wochen in Höhenlage wieder hinab an die Pazifikküste. Nach einer flugzeitbedingt kurzen Nacht stand der Rückflug in die Hauptstadt Santiago auf dem Programm, wo der letzte Tag im Zeichen örtlicher Kultur stand.

Die Flugzeitänderung führte dazu, dass noch eine außerplanmäßige Tour stattfinden konnte, bei der einige Teilnehmer den ehemaligen Wohnsitz des Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda an der Pazifikküste besuchen konnten (Isla Negra). Er stellt eines der großen Aushängeschilder Chiles dar. Erschöpft aber glücklich haben schließlich fast alle wieder deutschen Boden erreicht. Die Ausnahme bildet die Gewinnerin unseres Fotowettbewerbes mit Globetrotter. Sie hat die Chance genutzt noch einige Wochen zu verlängern, um auch die übrigen Regionen und Klimazonen dieses faszinierenden Landes zu bereisen. So wird sie unter anderem auch Patagonien kennenlernen, wo eine unserer nächsten Touren stattfindet. Wir sind gespannt was es zu berichten gibt.

 

 

 

 

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