Altiplano-Expedition – März/April 2019

    Im Norden Chiles und im Südwesten Boliviens gibt es viel zu entdecken. Hier finden wir einzigartige Landschaften vor. Dampfende Geysire, riesige Salzseen und schneebedeckte Vulkane. Die Vielfalt ist groß. Trotz der nüchternen Bezeichnung als „trockenste Wüste der Welt“ finden sich in der Atacama-Wüste Fotomotive außergewöhnlicher Schönheit. Denn neben der größten Kupfermine der Welt und zahlreicher internationaler Sternwarten bietet die Region auch eine Menge Naturschönheiten. Ob es die bizarren Gesteinsformationen und Sanddünen rund um das „Mondtal“ sind, oder die schimmernden Gebirgsseen im Altiplano. Das Reservoir an Motiven ist nahezu unerschöpflich. Dazu beheimatet die Atacama eine überraschend artenreiche Tierwelt. Vicuñas und Wüstenfüchse gehören ebenso dazu wie rosa Flamingos, die im Salzsee nach Nahrung suchen. Im Mittelpunkt dieser Fotoreise steht jedoch der Besuch des Salar de Uyuni auf bolivianischer Seite der Anden. Er ist der größte Salzsee der Erde und ein unfassbar grandioses Naturschauspiel. Die schneeweisse Oberfläche mit den hexagonalen Salzmustern erstreckt sich so weit das Auge reicht. Bei diesem Reisetermin spekulieren wir außerdem auf die Spiegelungen im Salzsee, denn wir besuchen die Region nach der Regenzeit, sodass er teilweise mit einer flachen Schicht Wasser bedeckt sein wird. Wenn sich der Himmel im Salzsee spiegelt, der Horizont verschwimmt und man das Gefühl für Raum und Zeit verliert, dann entfaltet dieser Ort seine größte Magie. Es entstehen unvergessliche Momente und außergewöhnliche Fotografien. Wir nehmen uns viel Zeit die traumhafte Weite dieser Landschaft zu den schönsten Tageszeiten zu fotografieren. Neben Sonnenaufgang und -untergang bietet sich auch die Gelegenheit die Milchstraße über dem Salzsee abzulichten.

    Nach dem Besuch der Andenstädte Sucre und Potosí erreichen wir schließlich den Titicaca See. Er ist der höchste schiffbare See der Erde und wirkt wie ein Meer inmitten der Anden, denn das Wasser erstreckt sich bis zum Horizont. Ein Besuch in den Yungas rundet diese Fotoreise schließlich ab, denn die tropische Vegetation bietet noch einmal einen starken Kontrast zu den wüstenähnlichen Hochgebirgslandschaften. Das Ende dieser Reise markiert schließlich das faszinierende La Paz, wo wir noch einmal in das Leben der Bolivianer eintauchen, auf Märkten fotografieren und mit der Seilbahn zu einem Aussichtspunkt fahren. Diese Altiplano-Expedition haben wir übrigens in ähnlicher Form bereits sechs mal durchgeführt und dabei stetig verbessert. Wie alle Reisen von Zoom-Expeditions hängt das Gelingen auch sehr stark von unseren Partnern vor Ort ab, auf deren Qualität wir allergrößten Wert legen. Begleitet wird die Gruppe deshalb im bolivianischen Teil dieser Fotoreise von unserem langjährigen Partner und Freund Christian Schöttle, einem ausgewiesenem Bolivienexperten, der dieses Land schon seit vielen Jahren sein Zuhause nennt und immer wieder sehr viel Lob für seine Interpretation von „Reiseleitung“ erhält. Während unserer Zeit in San Pedro de Atacama wird die Gruppe wieder von Jenny betreut, die einige Jahre in Kiel gelebt hat und daher fließend Deutsch spricht. Auch Jenny war immer sehr beliebt bei unseren Reisegästen und weiß ganz genau was wir als Gruppe wollen: Die schönsten Orte zur besten Tageszeit besuchen. Dies wird unser gemeinsames Ziel sein. Und eines kann man vorab schon versprechen: Diese Landschaften sind einmalig und prägen sich tief ein, wie Sie auch auf unserer Feedbackseite nachlesen können.

    Reiseverlauf

    Tag 1: Abends Flug von Frankfurt nach Santiago de Chile.

    Santiago de Chile / Valparaíso

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    © Gunther Wegner

    Tag 2: Ankunft in Santiago am Morgen. Wir begeben uns mit dem Gepäck in das Flughafenhotel Holiday Inn auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Nach dem Check-in brechen wir direkt auf zu einem Ganztagesausflug an die Pazifikküste. Valparaíso ist eine traditionsreiche Stadt und beherbergt den ältesten und wichtigsten Hafen Chiles; außerdem residieren hier Kongress und Senat. Als 1989 die Demokratie und somit der Nationalkongress wieder hergestellt wurden, verlegte man ihn von Santiago hierher. Auf den vielen Hügeln der Stadt drängen sich kunterbunt gestrichene Häuser, die eine fantastische Kulisse abgeben und Valparaíso sein ganz eigenes Flair verleihen. Nicht umsonst wurde der historische Stadtkern Valparaísos mit seiner Architektur aus der Kolonialzeit von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Oberer und unterer Teil der Stadt sind mit 16 Schrägaufzügen verbunden, die um die Jahrhundertwende (1900) konstruiert wurden und heute noch tagein, tagaus ihren Dienst tun. Mit einem davon werden wir zu einem Aussichtspunkt fahren. Während unserer Stadtbesichtigung können wir außerdem das Regierungsgebäude und die Plaza Sotomayor mit ihrem Heldendenkmal besuchen. Übernachtung im Hotel Holiday Inn.

    San Pedro de Atacama / Valle de la Luna (F)

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    © Gunther Wegner

    Tag 3: Morgens Flug von Santiago nach Calama. Nach Ankunft empfängt uns Jenny, die für die nächsten Tage unsere Gruppenführerin sein wird. Ein Transfer bringt uns zunächst zur Wüstenoase San Pedro de Atacama (2.400 m). Auf der Fahrt passieren wir die Cordillera de la Sal und genießen einen ersten Eindruck des Valle de la Luna. Auch der Blick auf die Anden mit dem fast 6.000 Meter hohen Vulkan Licancabur ist einfach spektakulär. Nach dem Einchecken im Hotel folgt ein kurzer Foto-Rundgang durch San Pedro zur ersten Orientierung. Am späten Nachmittag fahren wir in das Valle de la Luna zum Sonnenuntergang. Das Farbspiel auf der Andenkordillere ist atemberaubend. Übernachtung in San Pedro de Atacama im Hotel Altiplanico.

    Valle de la Muerte / Workshop / Salar de Atacama (F)

    Tag 4: In den nächsten Tagen wollen wir uns schrittweise an die Höhe gewöhnen. Am ersten Tag halten wir uns deshalb zunächst auf dem Hochplateau rund um San Pedro auf. Vormittags machen wir eine kleine Wanderung durch die unwirtliche Schlucht Valle de la Muerte, mit tollen Aussichtspunkten und vielen Foto-Gelegenheiten. Zurück im Hotel, steht der erste Fotoworkshop auf dem Programm (Bildbearbeitung in PS Lightroom). Nachmittags fahren wir dann zunächst zur Laguna Tebinquinche. Nur in den Monaten November und Dezember enthält sie Wasser. Während der übrigen Zeit ist nur das weiße Salz zu sehen. Weiter geht die Fahrt durch den 3.000 km2 großen Salar de Atacama zur Laguna Chaxa, die mitten im Salzsee liegt. Von dort beobachten wir den Flug der Flamingos zu ihrem Nachtlager, während die Sonne am Horizont verschwindet. Mit etwas Glück können wir hier drei verschiedene Flamingoarten beobachten. Der Sonnenuntergang wird die prächtige Bergkulisse der Anden wie immer in wunderschönes Licht tauchen. Übernachtung in San Pedro de Atacama.

    Geysire El Tatio / Workshop / Vollmond Tour (F)

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    © Gunther Wegner

    Tag 5: Früh morgens brechen wir auf zu den Geysiren von El Tatio (4.280 Meter). Da die Aktivität der Geysire mit Sonnenaufgang langsam nachlässt, ist eine frühe Ankunft notwendig (Frühstück vor Ort). Der Wasserdampf vor der aufgehenden Sonne bietet ein wunderbares Naturschauspiel. Wer möchte kann ein Bad in einem Thermalbecken nehmen. Auf der Rückfahrt durch das Altiplano haben wir die Möglichkeit, Vicuñas, Ñandus, Flamingos, Lamas, Anden-Gänse und andere Wasservögel vor spektakulärer Kulisse zu fotografieren. Auch die Riesenkakteen sind ein schönes Fotomotiv. Nach der Rückkehr nach San Pedro de Atacama gibt es einen zweiten Fotoworkshop im Hotel, u.a. mit dem Thema Sternenfotografie. Am Abend verlassen wir dann noch einmal San Pedro für eine Vollmond Tour. Wir erfahren dabei etwas über die Weltanschauung der Atacameños und über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Außerdem wird uns erklärt wie die Astronomie geholfen hat, um in der Wüste zu überleben. Verschiedene Details des Mondes können wir durch eines der größten privaten Teleskope der Region betrachten. Übernachtung in San Pedro de Atacama.

    Workshop / Monjes de la Pakana (F)

    Tag 6: Der Vormittag startet nach dem Frühstück mit einem Fotoworkshop bei dem wir unter anderem die ersten Bilder der Gruppe besprechen. Am Nachmittag unternehmen wir dann einen Ausflug ins Altiplano zu den Monjes de la Packana. Auf der Jama-Passstraße fahren wir zunächst Richtung Argentinien, um dann in die Einsamkeit des Altiplanos abzubiegen. Die Monjes sind von der Natur in Tausenden von Jahren bizarr geformte Felsen auf einer Höhe von über 4.200 Metern. Auf diesem Ausflug sehen wir außerdem das Flusstal Quepiaco, die Laguna Verde und den Salar de Tara. Der Ausblick auf den aktiven Vulkan Licancabur ist einzigartig. Auf der Rückfahrt erreichen wir dann rechtzeitig einen perfekten Aussichtspunkt, um den Vulkan Juriques im schönsten Abendlicht zu fotografieren. Übernachtung in San Pedro de Atacama.

    Lagunas Altiplánicas / Workshop / Astronomie Tour (F, M)

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    © Gunther Wegner

    Tag 7: Auch heute brechen wir nochmals sehr früh auf um das schöne Morgenlicht zu nutzen. Unser Ziel sind die spektakulären Lagunen im Hochgebirge südlich von San Pedro. Die Fahrt verläuft zwischen dem Salzsee und der Andenkordillere hinauf zur Ortschaft Socaire (3.200m) und weiter zu den azurblauen Lagunen Miscanti und Miñiques. Hier befinden wir uns bereits in einer Höhe von über 4.200 Metern. Im Nationalreservat Los Flamencos, das die Seen einschließt, leben unter anderem Vicuñas und Flamingos. Den Abschluss des Hochanden-Ausfluges bildet die wunderschöne Laguna Piedras Rojas und der Salar de Tuyajto Aguas Calientes mit dem gleichnamigen Vulkan. Am Nachmittag geht es dann wieder hinunter auf 2.400 Meter, vorbei am Salar de Atacama und am südlichen Wendekreis. Gegen Mittag sind wir zurück im Hotel. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung oder kann für einen weiteren Fotoworkshop genutzt werden (z.B. für Panoramafotografie). Und in der Nacht geht es noch weiter: Wir lassen uns auf der Tour Astronómico den spektakulären Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre erklären.  Übernachtung in San Pedro de Atacama.

    Spektakuläre Lagunen & Valle de Dalí (Bolivien) (F, P, A)

    Tag 8: Am Vormittag geht es mit Sack und Pack zur chilenisch-bolivianischen Grenze bei Hito Cajón. Dort wechseln wir Fahrzeuge und Fahrer und beginnen unsere Bolivien-Expedition. Wie immer an dieser Stelle treffen wir hier Christian, der für den zweiten Teil dieser Fotoreise die Organisation übernimmt. Nach dem Verstauen des Gepäcks und dem Aufteilen auf die Allrad-Fahrzeuge geht es zur Laguna Verde. Durch das Valle de Dalí führt uns der Weg zu den Geysiren Sol de Mañana. Am Nachmittag erreichen wir die spektakuläre Laguna Colorada mit ihrem roten Wasser und den darin lebenden Flamingos. Ein großes fotografisches Highlight! In der späten Nachmittagssonne fahren wir durch die Siloli-Wüste mit dem berühmten „Steinbaum“. Übernachtung in Ojo de Perdiz im Hotel del Desierto.

    Ojo de Perdiz – San Juan (F, M, A)

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    © Gunther Wegner

    Tag 9: Der Tag ist vom Besuch mehrerer Flamingo-Lagunen geprägt (Ramaditas, Honda, Chiarkhota, Hedionda und Cañapa). Die Landschaft, eingeschlossen von farbintensiven Bergen, wirkt surreal. Die staubfreie Luft in einer Höhe von über 4.500 Metern lässt alles sehr klar und rein erscheinen. Beste Voraussetzungen für spektakuläre Fotografien. Wir stoppen außerdem an einer verlassenen Schwefelmine und fotografieren die bizarren Felsformationen im Valle de Rocas. Durch das Valle de San Agustín fahren wir schließlich nach San Juan wo wir auch übernachten werden (Salzhostal Los Lipez).

    San Juan – Salar de Uyuni – Colchani (F, M, A)

    Tag 10: Heute erwartet uns der Höhepunkt dieser Foto-Expedition: wir fahren auf den Salar de Uyuni. Er ist mit rund 12.000 Quadratkilometern der größte Salzsee der Welt und mit Worten kaum zu beschreiben. Wir stimmen unser Tagesprogramm dabei mit unserem Guide und den Fahrern gemeinsam ab. Da wir das Reisedatum gewählt haben, um die Spiegelungen im Salar de Uyuni zu fotografieren, suchen wir uns einen Bereich in dem der Salzsee noch unter Wasser steht. Je nach Wasserstand besuchen ein oder zwei der bekannten Kakteeninseln (Isla del Pescado / Isla Incahuasi). Auf einer Höhe von 3.653 Metern können wir auf beiden Inseln fossile Korallenriffe und Riesenkakteen fotografieren. Am späten Nachmittag fahren wir weiter zum Eisenbahnfriedhof von Uyuni, wo wir bis zum Sonnenuntergang verweilen. Übernachtung in Colchani im Salzhotel Luna Salada.

    Colchani – Salar de Uyuni – Uyuni (F, M, A)

    © Gunther Wegner

    © Gunther Wegner

    Tag 11: Wir verbingen einen weiteren Tag auf dem Salzsee, wo wir intensiv und bei bestem Licht fotografieren. Auch heute stimmen wir das Tagesprogramm wieder mit unserem Guide und den Teilnehmern gemeinsam ab. Übernachtung in Uyuni im Hostal Doña Goya.

    Uyuni – Pulacayo – Potosí – Sucre (F, P)

    Tag 12: Wir fahren über Uyuni zur Minensiedlung Pulacayo, wo wir ein Bergarbeiterdorf und das Freilichtmuseum besuchen. Weiter geht es durch die Cordillera de las Chichas nach Potosí mit Zwischenstopp in der Pampa de Llamas. In Potosí spazieren wir durch die fotogenen kolonialen Straßen. In einer Höhe von 4.000 Metern gelegen ist die Stadt eine der höchstgelegenen Großstädte der Welt. Eine willkommenen Abwechslung nach der Abgeschiedenheit im Hochland. Wir können unter anderem auch vom Dach des San Francisco Klosters fotografieren mit Blick über die Stadt. Am späten Nachmittag fahren wir durch die Cordillera de los Frailes weiter nach Sucre, der konstitutionellen Hauptstadt von Bolivien. Durch seine Lage auf rund 2.800 Metern genießt die Stadt ein angenehmes, gemäßigtes Klima und ist vor allem für seine Plazas und Parkanalagen bekannt. Übernachtung in Sucre im Hotel De Su Merced.

    Sucre (F, P)

    Tag 13: Wir unternehmen einen Stadtrundgang durch die kolonialen und neoklassizistischen Straßen der Stadt, über die Plaza 25 de Mayo und über den Markt. Die Altstadt von Sucre mit ihren weißen Gebäuden ist ein Musterbeispiel für eine gut erhaltene Kolonialstadt in Südamerika und von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Viele Bauwerke stehen deshalb unter Denkmalschutz. Wir besuchen außerdem das Franziskanerklosters La Recoleta, von wo wir den schönen Ausblick auf die Stadt genießen. Den Sonnenuntergang erleben wir schließlich vom Dach des Hotels mit Blick zu den Kirchtürmen. Übernachtung in Sucre.

    Sucre – El Alto – Copacabana (F, P, A)

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    © Gunther Wegner

    Tag 14: Heute treten wir die Weiterreise zum Titicacasee an. Dazu fliegen wir morgens von Sucre nach El Alto, der Stadt mit dem internationalen Flughafen von La Paz. Von dort fahren wir nach Copacabana am Titicacasee. Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang durch den Ort und besuchen die Wallfahrtskirche. Zum Sonnenuntergang fotografieren wir am Hafen. Übernachtung in Copacabana im Hotel La Cupula.

    Copacabana – Isla del Sol (F, M, A)

    Tag 15: Zum Sonnenaufgang können wir auf den Calvario Berg wandern, von dem man einen schönen Panoramabblick auf den Titicacasee und auf den Ort Copacabana genießen kann. Ein Boot bringt uns im Anschluss zum Südhafen der Sonneninsel. Von hier steht eine kleine Wanderung auf den Inselkamm auf dem Programm. Nach dem Mittagessen (typische Watia) wandern wir durch Challa und La Estancia. Den Sonnenuntergang erleben wir in jedem Fall auf dem höchsten Punkt der Insel. Übernachtung auf der Sonneninsel in der Palla Khasa‐Lodge.

    Isla del Sol – Copacabana – La Paz (F)

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    © Gunther Wegner

    Tag 16: Am Morgen steht eine kleine Wanderung durch das Bauerndorf Challa auf dem Programm. Wir treffen vielleicht wieder einheimische Bauern mit denen wir uns kurz austauschen können. Gegen
    Mittag geht es über die Inkatreppe zurück zum Südhafen der Sonneninsel. Mit dem Boot kehren wir dann nach Copacabana zurück und fahren gleich weiter nach La Paz wo wir auch übernachten werden (Hotel Naira).

    La Paz (F, M)

    Tag 17: Wir unternehmen einen gemeinsamen Stadtrundgang. La Paz ist von mächtigen Andengipfeln umgeben und mit seinen vielen engen Gassen und den farbenfroh gekleideten Bewohnern ein einzigartiges Erlebnis. Wir schlendern durch die Calle Jaén zur Plaza Murillo, zur Plaza San Francisco und zum Prado. Natürlich werden wir auch einige der vielen bunten Märkte besuchen, auf denen sich wunderbare Fotomotive bieten. Am Nachmittag fahren wir dann in die Südstadt und mit der Seilbahn hinauf bis nach El Alto. Am späten Nachmittag geht es dann zum Aussichtspunkt Kili Kili um weitere schöne Panoramas zu genießen und zu fotografieren. Übernachtung in La Paz.

    La Paz – Yungas – La Paz (F, M)

    Tag 18: Nun geht es zum Abschluss noch einmal in tiefere Regionen – am frühen Morgen fahren wir über den 4.650m hohen La Cumbre-Pass und den „Camino de la Muerte“ in die subtropischen Bergwälder der Yungas. Die Fahrt ist atemberaubend (und der Camino daher auch recht berühmt). Unterwegs besuchen wir eine Kaffeeplantage, auf der in Handarbeit Kaffee produziert wird. Wir begleiten einen Kaffeebauern bei allen Schritten des Produktionsprozesses (Pflanzung, Ernte, Auslese, Trocknung, Röstung). Natürlich gibt es auch noch eine Verkostung! Am Nachmittag besuchen wir die Tierpflegestation La Sende Verde, in der verwaiste bzw. durch Kontakt mit Menschen falsch behandelte oder verletzte Wildtiere aufgenommen und so artgerecht wie möglich gepflegt werden (v.a. Papageien und Affen). Im Anschluss Rückkehr nach La Paz und Übernachtung im Hotel Naira.

    La Paz – Lima – Frankfurt (F)

    Tag 19: Heute steht leider schon die Heimreise an. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen El Alto. Unterwegs können wir noch einmal die Aussicht auf La Paz genießen, denn der Flughafen liegt oberhalb der Stadt. Mit vielen unvergesslichen Erinnerungen und Fotos treten wir schweren Herzens die Heimreise an. (Ankunft am Folgetag)

    [Ende der Reiseleistungen]

    Haben wir ihr Interesse geweckt? Für Fragen und Buchungswünsche stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

    info@zoom-expeditions.de

    Hier können Sie den Reiseverlauf als pdf downloaden.

    Hier können Sie das Anmeldeformular als pdf downloaden.

    * Slideshow Fotos von Gunther Wegner *

    Reisedatum:

    • 18.03. – 06.04.2019 // Plätze verfügbar

    Reisebegleiter

    Martin Skjeldal

    DSCF2621Martin Skjeldal ist Inhaber von Zoom-Expeditions. Schon als Kind war er sehr naturverbunden und immer auf Achse. So ergab sich die Faszination für das Reisen und für ferne Länder als logische Konsequenz. Als dann noch die Leidenschaft für die Fotografie hinzu kam, war seine Bestimmung gefunden.

    Wie man verschiedene Lichtsituationen am besten fotografisch umsetzt ist ein zentrales Thema auf seinen Fotoreisen. Das Ziel für die Teilnehmer ist es die technischen Aspekte der Fotografie so weit zu verinnerlichen, dass man sie hinter sich lassen kann. So können Sie sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren.

    Neben der Motivsuche steht bei Martins Reisen auch eine entspannte und inspirierende (Lern-) Atmosphäre auf der Agenda. Denn bei allem Eifer sind wir auch vor Ort um diese außergewöhnlichen Erlebnisse zu genießen und mit allen Sinnen zu erleben.

    Mehr über Martins Werdegang können Sie auch auf unserer Teamseite erfahren.


    Highlights

    • Salar de Uyuni – der größte Salzsee der Erde ist eines der großen Naturwunder des Kontinents
    • Atacama-Wüste – die trockenste Wüste der Welt mit ihren einzigartigen Gesteins-formationen, Sanddünen, Salzseen und Geysiren
    • Die Vulkankette der Anden mit Gipfeln von über 6.000m Höhe
    • Artenreiche Tierwelt mit verschiedenen Lama- und Flamingoarten, Wüstenfüchsen, Ñandus, Vizcachas, diversen Vogelarten und anderen Bewohnern der Hochgebirgssteppe
    • Schimmernde Hochgebirgsseen, deren Farbgebung von tiefblau, über türkis bis rot reichen
    • Der Titicacasee in 3.600 Metern Höhe ist wie ein Meer inmitten der Hochanden
    • Das faszinierende La Paz mit seinen farbenfroh gekleideten Einwohnern und Märkten, umgeben von beeindruckender Bergkulisse
    • die tropische Vegetation in den Yungas, inklusive Besuch einer Kaffeeplantage
    • die spannende Architektur von Valparaíso und Sucre gehört jeweils zum UNESCO Weltkulturerbe

    Preis

    • EUR 6.490,- p.P. im Doppelzimmer
    • Einzelzimmerzuschlag: EUR 430,-
    • Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

    Inklusivleistungen:

    • Flüge ab/bis Frankfurt mit LATAM Airlines (inkl. Rail&Fly/Zubringerflüge mit Lufthansa gegen Aufpreis möglich)
    • 18 Übernachtungen inkl. Frühstück
    • individuelle Betreuung durch einen professionellen Naturfotografen
    • kleine Gruppengröße (maximal 9 Teilnehmer)
    • alle Ausflüge gemäß unserer Reiseausschreibung
    • deutschsprachiger Reiseführer auf allen Ausflügen in Chile und Bolivien
    • Eintrittsgelder für archäologische Stätten, Nationalparks und den Besuch des Sternenteleskopes
    • Flughafentransfers
    • Mahlzeiten gemäß Reisebeschreibung (F = Frühstück / M = Mittagessen / P=Picknick / A= Abendessen)
    • Kundengeldabsicherung

    Nicht inklusive:

    • Persönliche Ausgaben
    • Trinkgelder
    • Mahlzeiten, sofern nicht in der Reisebeschreibung erwähnt
    • ggfs. Ausreisesteuer in Peru bei Stopover in Lima

    Hinweis: Diese Fotoreise findet in Höhen von bis zu 4.800 Metern statt. Bitte sprechen Sie die Teilnahme mit ihrem Hausarzt ab, insbesondere wenn eine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliegt (Herzprobleme, Schwangerschaft, etc.).


    Teilnehmerfeedback

    „Es war einfach großartig. Eine so wunderbare Reise zu organisieren zeugt von sehr viel Herzblut und Interesse am Kunden. Es war einmalig und hätte nicht besser sein können.“ weiter lesen

    „Meine erste Fotoreise überhaupt, ich hatte mich schon über ein Jahr darauf gefreut, die Ziele unwiderstehlich verlockend und natürlich neugierig wer da wohl so teilnehmen würde.“ weiter lesen

    „Ich will mich hiermit bei Ihnen für eine perfekt organisierte Tour bedanken. Die von Ihnen beauftragten Agenturen vor Ort haben einen guten bis sehr guten Job gemacht.“ weiter lesen

    „Ja, diese Altiplano-Tour war ein großartiges Erlebnis. Toll ausgewählt die Reiseroute. Beeindruckende Landschaften, diese Unendlichkeit, die Farbenspiele und das ungewöhnliche Gelände prägen sich tief ein. Ein dickes Dankeschön an Zoom-Expedition für dieses Abenteuer.“ weiter lesen